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Bereitschaft statt Gehorsam: ein Interview mit Ulv Philipper

Lieber Ulv, Du hast ein Buch geschrieben: Dog Management

1. Ist das Buch für Chefs oder/und für Hundebesitzer?

Sowohl als auch. Die Haupt-Herausforderung beim Schreiben dieses Buches war die Brücke zwischen diesen beiden vermeintlich unvergleichbaren Gruppen zu schlagen. Erst in dieser neuen Verbindung wurden Missstände sichtbar, die zuvor nie benannt werden konnten.

2. Was ist die Kernaussage des Buches?

Die Gleichwertigkeitserkenntnis. Erst, wenn du dich selber kennst und bereit bist, das eigene Bedürfnis auch bei deinem Gegenüber vorauszusetzen, bist du in der Lage, zu führen. (Ich sehe dich und erkenne mich)

3. Was bedeutet gute Führung eines Hundes für Dich?

Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen der Führung von Menschen und der von Hunden). In Aus der Erkenntnis, dass alle Säugetiere ein enormes Sicherheitsbedürfnis vereint, erklärt sich automatisch auch die gemeinsame Definition guter Führung. Gute Führung handelt immer zum Wohle der Gemeinschaft. Ihre Hauptaufgabe besteht vorrangig darin, die sich Anvertrauten vor den Gefahren des Alltages zu schützen.

4. Wie bewertest Du die „Vermenschlichung“ von Hunden?

Zuerst müsste man einmal klären, was denn mit „Vermenschlichung“ eigentlich gemeint ist. Ich bin immer wieder irritiert, wenn bestimmte Personengruppen dogmatisch die „Vermenschlichung“ des Hundes anprangern und sich gleichzeitig der Hundepsychologie zu bedienen, um ihre zum Teil sehr merkwürdigen Betrachtungsansätze als hundgerecht zu rechtfertigen. Überraschenderweise fällt dabei jedoch auf, dass die sogenannte Hundepsychologie eine „Eins zu Eins“-Adaption der Humanpsychologie ist. Ohne Abweichung. Schon verwirrend, nicht wahr?

Ich sehe den Hund von jeher gleichwertig. Ich schätze seine Besonderheiten und seine hohe Kompatibilität zu uns Menschen. Unsere Aufgabe besteht darin, ihm jede Chance zu ermöglichen, gut und artgerecht in unserer Gemeinschaft leben zu können.

Das kann allerdings nur gelingen, wenn wir nicht versuchen, selbst zum Hund zu werden, sondern ihm die eigene Anpassung an unsere vorhandenen Strukturen ermöglichen. Wenn also „Vermenschlichung“ bedeutet, dem Hund gegenüber menschlich zu bleiben, dann stimme ich dieser mit voller Inbrunst zu.

5. Was lehrst Du Deine Kunden?

In erster Linie, kritisch zu sein und nicht aufzuhören, zu hinterfragen.

 

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6. Worin unterscheidet sich Dein Ansatz von den herkömmlichen Philosophien in der Hundeszene?

Am auffälligsten dort, wo man es am wenigsten vermutet. In der Alltagstauglichkeit. Um einen Hund angemessen auf die Begleitung unseres Alltages vorzubereiten, müsste man selbstverständlich den Alltag mit seinen besonderen Herausforderungen als Vorlage für seine Vorbereitung heranziehen.

Alltag ist spontan. Das bedeutet, dass wir zu keinem Zeitpunkt sicher sagen können, wann wir von einem Ereignis überrascht werden. Gleichzeitig können wir weder das Ereignis selbst, noch dessen Intensität im Vorfeld benennen. Zusammengefasst heißt das, uns und unseren Begleiter erwartet nicht nur der unbekannte Zeitpunkt sondern auch die unbekannte Situation. Des Weiteren ist festzustellen, dass die Anzahl der unbekannten Situationen unendlich ist.

Diese für Jeden zugänglichen Fakten lassen folgerichtig nur einen Rückschluss zu: Um in einem solchen Alltag zu bestehen, muss ein Hund lernen, bei einem Signal ohne Verzögerung reagieren zu können und, so schnell es ihm möglich ist, zu handeln. Man könnte auch verkürzt „Signal ist gleich Handlung“ sagen. Alltagstauglich muss immer auch „Worst Case“-tauglich sein.

Mir ist bis zum heutigen Tag noch keine Schulungsform oder Philosophie begegnet, die diese unumstößlichen Notwendigkeiten auch nur im Ansatz berücksichtigt.

Eben diese Erkenntnisse haben mich schon vor vielen Jahren dazu veranlasst, mein eigenes, damals noch konventionelles Training, in Frage zu stellen. Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht im Geringsten bewusst, welches Ausmaß an Missständen und Fehlinterpretationen sich dadurch aufdecken würden, dass die Bereitschaft, das Vorhandene zu hinterfragen, fehlt.

Die grundsätzliche Annahme, dass Mensch und Tier „anders“ wären und somit nicht vergleichbar, stellt hierbei die Ursache aller späteren bis zum heutigen Tage anhaltenden Fehleinschätzungen des Hundes dar. Dass aber gerade das Argument „Tier“ gar nicht ein Kriterium der Unterscheidung, sondern eher der Gleichheit darstellt, hat mich dazu bewogen, ausschließlich mit Hilfe sogenannter „Ist-Zustände“ (unstrittige Fakten) das Thema Hunde neu zu beleuchten.

 

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7. Vor allem Besitzer von jagenden Hunden fühlen sich von Deiner Herangehensweise und Deinen Zielen angesprochen. Warum ist das Deiner Meinung nach so?

Das überrascht mich nicht wirklich. Im Verlauf der letzten 26 Jahre konnte ich deutlich beobachten, wie durch die Einführung der sogenannten positiv verstärkenden Hundeausbildung zeitgleich ein mehr als nur auffälliger Anstieg sogenannter jagender Hunde zu verzeichnen war.

Die zu dem damaligen Zeitpunkt längst überfällige Abwendung von der sogenannten negativen Hundeerziehung scheiterte an dem kläglichen Versuch, sich ausschließlich nur methodisch von dieser abgrenzen zu wollen. Das Gehorsamsdenken wurde ungeprüft von den Verfechtern des positiven Gedankens weiterhin beibehalten.

Damit nahm das Unglück seinen Lauf. Gehorsam und positive Verstärkung sind zwei Komponenten, die in Kombination die absolute Ohnmacht des Hundehalters garantieren. Folgerichtig kann man feststellen, dass das vermeintliche Jagdverhalten, das wir heute allerorts beobachten können und fälschlicherweise als Jagdinstinkt verurteilt wird, nichts anderes ist, als das Produkt dieser absurden Zwangsehe.

Ich glaube, dass ich gerade durch unsere Videos deutlich machen konnte, dass dieses, nachweislich auf einer falschen Wahrnehmung beruhende Problem, jederzeit wieder gemeinsam rückgängig zu machen ist.

 

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8. Wie siehst Du den Hund? Was macht ihn für Dich aus?

Ich sehe in dem Hund meine fehlende Hälfte, um vollständig zu sein. Wie schon häufig zitiert, aber dadurch nicht weniger wahr: „Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber es ist nicht lebenswert!“

9. Wird der Hund Deiner Meinung nach in der Gesellschaft wertgeschätzt?

Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, dass der Hund geliebt wird, dass es ihm aber an wahrer Wertschätzung mangelt.

10. Wo sind sich Mensch und Hund Deiner Meinung nach ähnlich? Wo unterscheiden sie sich?

Der wohl auffälligste Unterschied besteht in der Optik des Hundes. Er sieht natürlich besser aus! Ansonsten erkenne ich zwei hochtalentierte Säugetiere mit individuellen besonderen Fähigkeiten und verbindenden gemeinsamen Antriebsmotiven, die sich fast magisch anziehen.

11. Siehst Du ein grundlegendes Missverständnis im Umgang des Menschen mit dem Hund?

Das wohl größte Missverständnis besteht noch immer darin, dass im Umgang mit dem Hund kein Vergleich zu sich selbst zugelassen wird. Die größten Ohnmachten des Menschen wie Jagd-, Angst- und Aggressionsverhalten würden sich in Luft auflösen, wenn wir beginnen würden, Bereitschaft zu fördern statt Gehorsam zu drillen.

12. Welche Entwicklung siehst Du im Hinblick auf die Mensch-Hund-Beziehung?

Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich die Mensch-Hund-Beziehung in Zukunft weiterhin zum Positiven verändern wird. Ich kann bei meinen Kunden eine deutliche Bereitschaft erkennen, propagierte unumstößliche Wahrheiten nicht mehr ohne weiteres zu akzeptieren. Das eröffnet Raum für neue Fragen und Antworten.

13. Was können wir vom Hund lernen?

Sich auf das Wesentliche des Lebens zu konzentrieren. Das heißt, Zeit miteinander zu genießen und sich nicht von den banalen Äußerlichkeiten ablenken zu lassen.

14. Was kann ich tun, um meinen Hund besser zu verstehen und ihn zu führen?

Bei der Empfindung der Bedürfnisgleichheit ist die Antwort ganz einfach. Stell dir einfach vor, du wärst in seiner Situation und stell dir die Frage, was du von deinem Gegenüber erwarten würdest.

 

Lieber Ulv, vielen Dank für Deine Zeit!

Nina Morgenstern

Unsere aktuellen goldwolf Angebote: rund um den Hund im Juni.

Quelle: Hundeschule Woof Coach
Quelle: Hundeschule Woof Coach

Dogfrisbee – Kurs

Veranstalter: Hundeschule Woof-Coach

Dogfrisbee ist eine sehr abwechslungsreiche Sportart, die sowohl für den Menschen als auch für den Hund eine tolle Alternative und Ergänzung zum Alltagsspaziergang ist. Wir zeigen Ihnen die Grundlagen der Wurftechniken und dem gemeinsamen Spiel mit dem Hund. Bei jedem Kurs wird individuell auf den jeweiligen Leistungsstand des Teams eingegangen.

WANN? 03.06.16 von 18 h bis 19.45 h
WO? Stolberger Str. 194 50933 Köln
PREIS? 135 Euro pro Person

Quelle: KynoLogisch
Quelle: KynoLogisch

Biologie des Hundes – Evolution, Ökologie und Genetik

Veranstalter: KynoLogisch

Die Lehrveranstaltung „Evolution, Ökologie und Genetik“ besteht aus zwei Teilen. Im ersten Abschnitt beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Genetik und Evolution, während wir uns im zweiten Teil auf die Ökologie konzentrieren. Ziel ist es, den Hund als Teil der Natur zu erkennen und im Großen Rahmen zu verstehen, welche Gesetze auf den Organismus wirken.

WANN?09.06.2016 & 23.06.2016 / 19 Uhr
WO? bei dir Zuhause
PREIS? jeweils 35 Euro

Quelle: Mein Wildfang
Quelle: Mein Wildfang

Apportieren – Mehr als nur Stöckchen holen.
Der Workshop

Veranstalter: Mein-Wildfang

Apportieren ist für dich eine gute Möglichkeit deinen Hund zu beschäftigen, ihn zum denken zu bringen und sein Interesse an Dir und an dem was du tust zu fördern. Du hast unter anderem die Möglichkeit deinen Hund zu lenken, ihn zu stoppen, Absprachen in Hinsicht auf Beute zu treffen und seine Ruhe zu fördern.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt wird das Erkennen von individuellen Stärken und Schwächen in Eurer Teamarbeit sein.
WANN? 12.06.2016 (von 10:00 – 17:00 Uhr)
WO? Von-Knoeringen-Str. 4, 51381 Leverkusen
PREIS? 89 Euro

Quelle: Lea Schenke
Quelle: Lea Schenker

goldwolf Themenabend: Abschied von unserem Vierbeiner

Veranstalter: goldwolf

Informationsabend mit Lea Schenker rund um das Thema: Abschied von unserem vierbeinigen Freund (Hund, Katze, Pferd…)

  • Wie kann ich mich auf den Abschied vorbereiten und wer hilft mir dabei?
  • Was kann ich tun, um den letzten gemeinsamen Weg besonders zu gestalten?
  • Welche Möglichkeiten gibt es?
  • Wie verabschieden sich Hunde untereinander?
  • Wie kann ich mein Kind bei der Trauer um seinen Freund unterstützen?

Die Referentin Lea Schenker wird aus ihrem Leben als Tierbestatterin und Trauerbegleiterin
sprechen und für alle Fragen rund um das Thema zur Verfügung stehen.

WANN? 15.06.2016 um  19 Uhr
WO? Eupener Strasse 60, 50933 Köln-Braunsfeld
PREIS? 20 Euro

Quelle: Angele Hänicke Fotografie
Quelle: Angele Hänicke | Fotografie

Anfängerworkshop Hundefotografie – für einfach bessere Fotos!

Veranstalter: Angela Hänicke Fotografie

Sie möchten mit Ihrer Spiegelreflexkamera außerhalb der Vollautomatik fotografieren? Erlernen Sie in diesem Anfängerworkshop Grundlagen guter Hundefotos. Am Ende des Workshops werden Sie einfach bessere Fotos machen.

WANN? 25.06.2016 von 10 – 17 Uhr
WO? Neuenkamp 67, 51381 Leverkusen
PREIS? 99 Euro

Quelle: © DoraZett | fotolia
Quelle: © DoraZett | fotolia

Erste Hilfe Workshop für Hundehalter

Veranstalter: goldwolf

Ziel ist, Dich als Hundehalter mit einer soliden Wissensgrundlage auszurüsten, die Dich befähigt in den oftmals stressigen und emotional anstrengenden Notfallsituationen einen ruhigen Kopf zu bewahren und mit dem Rüstzeug aus dem Workshop dem Hund optimal zur Seite zu stehen und ihm im Notfall das Leben retten zu können.

Was Dich erwartet:

Dr.Axel Bogitzky, Verfasser des Buches „Grundkurs Erste Hilfe beim Hund“ und Dr. Carlo Pingen werden in diesem Workshop umfassendes Wissen rund um Notfallsituationen und –Management vermitteln.
Das Kursziel liegt darin, die Hundebesitzer mit einer soliden Wissensgrundlage auszurüsten, die ihnen die nötige Sicherheit im Umgang mit dem verletzten oder erkrankten Tier gibt.

WANN? 26.06.2016 von 11.30 – 17 Uhr
WO? Decksteiner Mühle, Gleueler Str. 371, 50935 Köln
PREIS? 69 Euro

Geburtstagsausflug zu den Externsteinen: die große Samba-Reportage Teil 3


Nachdem wir lange gefeiert und gebührend ausgeschlafen hatten ging es auf unsere letzte Etappe dieses Ausfluges. Das Hermannsdenkmal war unser Ziel.

Was für eine Nacht, dachte ich, während wir langsam eine Wiese hochliefen Richtung Wald. Soviel Sterne, Fledermäuse und Koteletts auf einmal.

Wir liefen viel bergauf und ich fühlte mich heute schlapper als die Tage davor. Ich trottete am Wegesrand, damit mir auch kein noch so winziger Geruchspartikel hier entging. Mein Kopf surrte und ich war vollends mit der Aufnahme dieser neuen Düfte beschäftigt.

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Meine Pfoten wurden langsam schwer und mein Kopf auch, mir war schrecklich warm und all das Hecheln half nicht wirklich. Ich musste mich mal dringend hinlegen.

Mein Vorschlag wurde begeistert aufgenommen und schnurstracks breitete Nina am Waldesrand im Schatten einer großen Linde die Decke aus und gab mir erst mal ordentlich was zu trinken. MMMHHH das tat gut. Dann streckten wir uns auf der Decke aus und dösten schnell ein.

Naja, eigentlich nur Nina, denn ich hatte Besseres zu tun, entlang der Decke verlief nämlich ein kleiner Ameisen Trampelpfad und dort herrschte reges Treiben.

Ich wurde nicht müde, diesen kleinen Kerlen bei ihren Lastentransporten zuzuschauen. Äste hundertmal so groß wie sie selbst transportierten sie, ein Liedchen summend, locker auf einer Schulter.

 

Samba Teil 3 AmeisenIch dippte mit meiner Schnauze auf den Weg, das schien hier niemanden groß zu interessieren, sie nahmen den kleinen Schnauzenhügel sportlich und hüpften keck an der anderen Seite wieder hinunter.

Ganz schöne Dickköpfe, diese Ameisen.

Dann widmete ich mich der Graspflege, kaute genüsslich an einzelnen Halmen und sog die bittere Süße auf. Köstlich! Frisches Gras, das noch ein wenig Kühle in sich trug.

Ich legte mich auf die Seite und überließ mich einem traumlosen Schlaf.

Aufgeweckt wurde ich von einem Kitzeln in der Nase, das immer schlimmer wurde. Ich nieste gewaltig und herausgeschossen kam eine Ameise, die sich brüskiert auf den Weg zu ihren Kumpels machte.

Davon wurde Nina wach und nach einem Blick auf die Uhr packte sie die Decke wieder zusammen und es ging gestärkt weiter.

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Der Wald hier ist wie in einem Märchen, wild verschlungen und geheimnisvoll. Überall wimmelt es vor Leben und das Gezirpe, Geraschel, Gesumme und Getrappel bildet ein eigenes Waldorchester, dessen Takt der Kuckuck vorzugeben scheint.

Ich ließ mich treiben und wurde langsam zu einem Teil des Waldes und dessen Bewohnern. Selten begegneten wir anderen Wanderern, wenn aber, dann hatten sie auch immer ihren Hund dabei.

Allesamt freundlich und aufgeschlossen. Bald erreichten wir einen Biergarten, in dem wir eine weitere Rast machten.

Bei der Hitze tat das sehr gut, und ich ruhte mich nochmal etwas aus, bevor wir uns auf den letzten Anstieg machten.

Puhhhh, mir ging die Puste aus. Ich legte mich mitten auf den Weg hin. „So, es reicht jetzt, ich will getragen werden oder besser, lass mich hier einfach liegen. Das Denkmal ist mir schnuppe“. Nina sah das anders. „Los, Samba, wir haben es doch gleich geschafft. Nur noch diesen lächerlichen Anstieg hoch und dann gibt’s ne Pause.“

 

„Mir ist aber heiß!“ protestierte ich. Das Echo blieb nicht aus: „Gut, dann ruhen wir uns hier eben nochmal KURZ aus und dann aber in einem Schwung da hoch!“. Das nenn ich einen faulen Kompromiss…wegen mir musste ich da überhaupt nicht hoch. Ich bekam langsam schlechte Laune. Es ist ja nicht so, dass wir Hunde wissen, wann es zu so einer Wahnsinnstour geht. Es hätte genauso gut auch nur ein harmloser Spaziergang mal kurz um die Ecke sein können. Aber nein, da wird man dann mit so einem Hochleistungswanderweg überrascht! Schnapsidee. Wer sagt nochmal, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei?? Lächerlich.

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Ich rappelte mich dann nach einem großen Schluck Wasser auf und grummelte mich die letzten 500 Meter den Hügel hoch. Meine Laune war im Eimer, soviel war mal klar.

Da half auch das begeistere Gejuchze von Nina nichts, als wir das Riesendenkmal erklommen. Mir war kotzübel vor Anstrengung und ich legte mich auf die kalte Steinmauer in den Schatten und kühlte mir den Bauch. Sollte sie doch da rumspringen und Fotos von dem Riesen machen. Ich beweg mich keinen Millimeter mehr.

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

„So Samba, als Entschädigung für Deine Strapazen gebe ich ne Runde Würstchen aus.“

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Na, und was soll ich sagen? Der Weg runter in den Biergarten war plötzlich ein Klacks.

Laune voll aufgedreht und begeistert grinsend hinter Nina her, einfach die Größte! Ja genau, so einfach ist es, einen Hund glücklich zu machen.

Als wir dann später wieder im Hotel waren spürte ich den Muskelkater.

Aber das Geschmackserlebnis der Würstchen war größer. Ich sank müde in mein Körbchen und freute mich auf Zuhause und aufs Ausruhen.

 

 

 

 

 

Unser Fazit: absolut empfehlenswert

weitere Informationen:

Hermannsdenkmal

Externsteine

 

 

Teil 1 und  Teil 2

Geburtstagsausflug zu den Externsteinen: die große Samba-Reportage Teil 2


Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Wir näherten uns langsamen Schrittes und bewunderten die Felsen in ihrer ganzen Pracht. Ich blinzelte ins Sonnenlicht, um die vielen Besucher oben auf der Spitze zu bewundern.

Schon wurde mir schwindelig und ich war froh, dass ich festen Boden unter den Füßen hatte, als ich Nina sagen hörte, „Samba, da gehen wir heute Nacht auch rauf.“

Wie bitte? Da hoch? Und das Ganze nachts? Das war unmöglich und so entschied ich mich, meinem Frauchen einen kleinen Sonnenstich zu attestieren. Daraufhin entspannte ich mich wieder und wir liefen weiter.

Wir tauchten in den wunderbaren Wald ein und das Licht verwandelte alles in grün. Selbst die Luft war grün, hellgrün gleißend und funkelnd.

Die Hitze drückte auf die Baumwipfel, hier und da brach sie durch und umfasste uns wie ein warmer Föhn. Der Wind schob leichte warme Wirbel vor sich her und ließ kleine Äste und Blätter tanzen.

Die wollten eingefangen werden, und die Aufgabe nahm ich sehr ernst. Mit Scheinangriffen attackierte ich die vorwitzigen Blätter, die in unvorhersehbaren Bahnen durch die Luft wirbelten. Hatte ich eins erwischt wurde es genüsslich und triumphierend lautstark zermalmt.

Wir erreichten das Hotel am frühen Abend und nachdem Nina mir mein wohlverdientes Futter gegeben hatte, bereitete sie alles für die Nachtwanderung vor. Es war also doch ihr Ernst.

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Taschenlampe, Decke, Wasser und Kekse wanderten in den Rucksack und ein Knochen für mich.

Na wenigstens sind die Felsen nicht so weit von unserem Hotel entfernt, dachte ich, als ich mir den Weg dorthin bei Nacht vorstellte.

Trotzdem war mir unser Vorhaben nicht ganz geheuer.

Gut ausgerüstet starteten wir und nachdem wir die gut beleuchtete Straße verlassen hatten, tauchten wir in die Dunkelheit des Waldes ein. Noch ließ ein bisschen Licht den Weg vor uns erkennen, aber mit jedem Schritt in den Wald wurde es dunkler und stiller. Zumindest ich wurde stiller, ich versuchte leiser zu atmen, ich benahm mich plötzlich wie ein Beutetier, das nicht erwischt werden wollte.

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Parallel dazu schärften sich meine Sinne, so dass jeder Laut aus dem Wald schier in meinen Ohren dröhnte. Das Knacken eines Zweiges schwoll zu einem Krachen an und ich stellte mir automatisch die dazugehörigen riesenhaften Fabeltiere vor, die natürlich darauf aus waren, mich zu erbeuten.

Auch mein Geruchssinn wurde stärker. Der Geruch einer Maus war plötzlich so intensiv, dass es mir so vorkam, als handele es sich um eine Monstermaus, groß und gefährlich.

Zusätzlich umschwirrten uns Fledermäuse. Mein Herz pochte laut und schnell und ich beschleunigte meinen Schritt. Ich wollte nur noch hier raus ins Helle.

Doch ich musste mich zügeln, denn am anderen Ende der Leine war ja Nina, die im Dunkeln nicht so schnell laufen wollte.

Schnell wurde mir heiß, denn es war anstrengend, mich in meinem Aufgeregtheitsstatus auf meine Schrittgeschwindigkeit zu konzentrieren.

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Gott sei Dank hatten wir bald das Ende des Waldes erreicht und liefen am Fuße des kleinen Sees, in dem die Sterne zu schwimmen schienen.

Auf dem Weg zu den Treppen begegneten wir einem finsteren Rüden, der mich argwöhnisch musterte und drohend auf mich zu kam.

Na das fehlt mir jetzt noch! So aufgeregt wie ich war, merkte ich gar nicht, wie Nina dem Rüden einen Blick zuschoss, der ihn verblüfft innehalten ließ.

Und schon waren wir auch an ihm vorbei. Sein Herrchen rauchte irgendetwas, das sehr stark nach Kräutern roch. Mir wurde schlecht davon.

Die Treppe also hoch und immer höher. Die Stufen waren beschwerlich, da hoch und rutschig, aber ich kämpfte mir den Weg nach oben.

Schnaufend erreichten wir die Plattform ganz oben auf dem Felsen und wow, das hatte ich nicht erwartet! So schön hier oben, was für ein Blick! Auf gleicher Höhe mit den Wipfeln der Bäume. Unglaublich.

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Ich legte mich hin und genoss den Ausblick. Nachdem sich mein Atem beruhigt hatte, hörte ich die Nachtvögel und ein leichtes Rauschen des sanften Windes in den Wipfeln.

Der Wind schob die Gerüche des Sees hoch zu uns und die Fledermäuse flogen ihre Kapriolen und gefährlich aussehenden Manöver an den Seiten der Felsen.

Das Schönste aber, das waren die Sterne, die leuchtend am Himmel standen. Ich blinzelte zu ihnen hoch und kam mir winzig klein vor.

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Nina machte eine kleine Kerze an und zauberte aus ihrem Rucksack zwei riesige…..na, das glaub ich ja nicht!! Koteletts!!

Der Duft ließ mich fast ohnmächtig umfallen. Zum Verständnis: Ich lebe in einem vegetarischen Haushalt, das bedeutet, dass ich Schinken, Wurst, Würstchen, Mortadella, Salami nur vom Hörensagen kenne.

Von Koteletts mal ganz zu schweigen!

Nina grinste von einem Ohr zum anderen und flüsterte mir ins Ohr:

Happy Birthday, kleine Samba zu Deinem allerersten Geburtstag.

 

 

 

Teil 1 und Teil 3

Geburtstagsausflug zu den Externsteinen: die große Samba-Reportage Teil 1


 

 

Liebes Tagebuch,

 

oder besser: Liebes Wander-Tagebuch!

 

Die ganzen Gepäckstücke in unserem trauten Heim hätten mich direkt stutzig machen sollen. Schuhe türmten sich und ein Rucksack.

Was auch immer im Busch ist, diesmal hat Nina etwas Größeres geplant.

 

Nach drei Stunden Autofahrt erreichten wir auch schon unser Ziel, den Teutoburger Wald.

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Check-In in unserem Hotel direkt am Wald nahe den Externsteinen. Wir haben ein schönes Zimmer und einen tollen Balkon mit ganz viel Sonne. Da leg ich mich erst mal raus und schnuppere die wahnsinnig gute Luft hier.

Das ist etwas, das mir bereits auf der Autofahrt auf dem Weg hierhin aufgefallen ist: Die Luft wurde immer besser und besser. Also durchatmen und den Bauch schön wärmen lassen. Herrlich!

Nina packt derweil aus und schaut sich unseren Weg auf der Karte an. „Puhh ganz schön lang“ höre ich sie sagen. Na, denke ich, umso besser, hier ist es doch toll und lange Spaziergänge liebe ich.

Ich hätte allerdings aufmerken sollen bei diesem Ton in ihrer Stimme, spätestens aber, als ich sie vier Trinkflaschen habe einpacken sehen.

 

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Stattdessen dachte ich an all die Amseln, die ich auf dem Weg jagen könnte und ein Schauer der Vorfreude rann mir den Rücken runter.

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Nina zog ihre Wanderschuhe an und mir mein Geschirr mit meiner neuen ständigen Begleiterin, der Schleppleine, an und dann brachen wir auf.

Die Schleppleine nervte mich manchmal ordentlich, sie machte immer so komische Geräusche, je nachdem, über welchen Untergrund sie schleifte. Aber das war Nina´s Versicherung, dass ich nicht einfach hinter irgendwelchen Rehen, Amseln, oder sonstigem sich blitzartig bewegendem Getier her raste. Tss, als ob ich sowas machen würde!!

 

 

 

 

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Also los ging es erst einmal zu den Externsteinen, eine Sandsteinfelsenformation und bekannte Natursehenswürdigkeit im Naturschutzgebiet mitten im Teutoburger Wald. Dazu mussten wir durch ein schönes lichtes Waldstück laufen mit einem herrlichen Boden, der meine Schritte zu kleine Hüpfer federte.

 

Wir hatten ein warmes Wochenende erwischt, die Sonne strahlte am wolkenlos blauen Himmel und verlieh allen Menschen, die wir unterwegs trafen, ein Grinsen im Gesicht.

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Es summte, duftete und raschelte überall um mich herum und dann sah ich sie zum ersten Mal: Schmetterlinge! Faszinierende Lebewesen, die sich engelsgleich über den duftigen Waldboden bewegten. Das Klimpern ihrer Flügel war nur zu erahnen. Ich wollte, ja ich musste sie erhaschen. Losgelöst von Raum und Zeit folgte ich ihnen über die Wiese und hopste hoch in die Luft, um sie zu erreichen. Ich hüpfte und hüpfte hinter ihnen her, zu ihnen hoch und sah die Sonne durch ihre Flügel glitzern. Was für ein Spektakel. Ich war begeistert. Nina musste zuerst noch über mich und meine plumpen Versuche der Annäherung lachen, doch mit dem zunehmend sich verselbstständigenden Gehopse und Gerenne wurde sie dann irgendwann etwas ungeduldig, schließlich war unser Ziel eigentlich die Felsen.

Jetzt um diese Jahreszeit ist es dort wunderschön, alles ist grün und sprießt und die Vögel machen ein Riesengetöse im Wald. Andauernd hört man es rascheln und trippeln und trappeln. Gerade flitzt ein Hase über den Weg, da kommt schon das Reh auf die Lichtung gelaufen.

 

Schweren Herzens ließ ich mich also einsammeln und weiter ging es nun zügig in Richtung unseres Ziels. „Wow“ hörte ich Nina sagen, als wir an einer kleinen Anhöhe am Rande des Waldes ankamen.

Ich verstand nicht, was sie so toll fand, bis auf vielleicht die Ameisenstraße direkt vor meiner Nase, auf der sich Insekt an Insekt reihte. Die hatten es anscheinend eilig…. Na warte, ich krieg euch!!

Nina ging weiter und ja, ich sah sie dann auch, riesige Felsen, die sich über einen kleinen See erhoben.

 

Imposant und wunderschön.

 

Teil 2

Teil 3

Happy Birthdaydog unseren goldwölfinnen!


Eine kosmische Verbindung, denn sie haben beide am

7.Mai Geburtstag!!

Das kann kein Zufall sein… ;=)

Hurrayyyy für Pepper, sieben Jahre und kein bisschen nachgelassen!!

Hurrayyyy für Samba, ein Jahr und immer noch Sambarambazamba!!!

 

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

 

 

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

 

 

Quelle: Marion Lukaschewski
Quelle: Marion Lukaschewski
Quelle: Marion Lukaschewski
Quelle: Marion Lukaschewski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Marion Lukaschewski
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Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

 

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein windiger März und ein regnerischer April machen einen schönen Mai – unsere goldwolf Angebote

Quelle gabi_stickler (fotolia)
Quelle gabi_stickler (fotolia)

goldwolf Kamingespräch: aus dem Nähkästchen eines Hundetrainers

Veranstalter: goldwolf

Was Du schon immer über Hundeerziehung wissen wolltest, aber nie zu fragen gewagt hast!

Den Anfang macht hier nun Markus Behr (Martin Rütter’s Zentrum für Menschen mit Hund) und selbst Rudelhundehalter. Mit ihm werden wir das gute Gespräch über den Dschungel der Hundeszene führen und über Trends und Hypes und über das eigene Bauchgefühl und wie man dahin zurückfindet.

WANN? 11.05.2016 und zukünftig monatlich19.00 bis ca. 21.30 Uhr
WO? Eupener Strasse 60 – 50933 Köln-Braunsfeld
PREIS? 20.00 EUR pro Person

Quelle: Mushing-Tours
Quelle: Mushing-Tours

Husky Trekking Naturwanderung in Hessen

Veranstalter: Mushing-Tours

Sie haben in aller Ruhe die Möglichkeit unsere Hunde zu beschnuppern. Es folgt eine Vorstellung der verschiedenen Hunderassen. Danach folgt die versierte Erklärung über die Trekking-Tour und das Anlegen des Equipments an Mensch und Hund. Während der Wanderung legen wir ein stärkendes Picknick in der Natur ein.
WANN? 14.05.2016, 10.00 bis ca. 16.00 Uhr
WO? Flossergasse 24 87629 Füssen
PREIS? 59,00 EUR inkl. MwSt pro Person, (beinhaltet: 1 Brotzeit, 1 Mahlzeit und Getränke)

Quelle: Mein-Wildfang
Quelle: Mein-Wildfang

Rufst Du noch… oder stoppt er schon?!?

Veranstalter: Mein-Wildfang

Wer kennt es nicht: Alleine am Feldrand stehen, Dein Hund rennt im Schweinsgalopp hinter einem Hasen her und ist taub für Dein immer schriller werdendes „Hiiiiieeeeerrrrr“!

Im Workshop „Rufst Du noch – oder stoppt er schon?“ werden wir Schwerpunktmäßig am freudigen Kontakthalten Deines Hundes, dem sicheren Rückruf und dem Aufbau eines Stopp-Signals arbeiten.

Nach diesem Workshop wirst Du das Werkzeug zur Hand haben um weiter an den Grundsteinen des Kontakthaltens, des Stoppens und des Rückrufes in Deinem Alltag zu arbeiten.

WANN? 14.05.2016
WO? Blankenburg – 51377 Leverkusen
PREIS? 49 Euro

Quelle: Hundeschule freieschnauze
Quelle: Hundeschule freieschnauze

„Auf und davon“ – der Weg zum zuverlässigen Verhaltensabbruch

Veranstalter: Hundeschule freieschnauze

Wer kennt nicht das frustrierende Gefühl, dass der Hund jagt, obwohl er nicht soll oder spielt, obwohl er gerufen wurde. Wir wollen uns diesem Thema in einem mehrteiligen Workshop annehmen: Dazu wird es einen Themenabend geben, um zu erörtern, was ein Verhaltensabbruch überhaupt ist, wofür man ihn braucht und in welchen Situationen er Sinn macht. Zudem wollen wir an mehreren Workshopterminen (à 90 min) schrittweise den Verhaltensabbruch über mehrere Symbolebenen (Gestik,Wort,Triller) aufbauen und anschließend auf Gültigkeit überprüfen, indem wir verschiedene Alltagssituationen nachstellen, in denen ihr ein „Stopp“ gebrauchen könntet.

WANN? 14.05.2016 Themenabend – Termine nach Absprache mit den angemeldeten Teilnehmern
WO? in Kelkheim/Taunus
PREIS? 145,- aktiver Platz mit Hund
95,- passiver Platz ohne Hund

Quelle: Mein-Wildfang
Quelle: Mein-Wildfang

„Allein im Wald“ – Nur Du und Dein Hund!

Veranstalter: Mein-Wildfang

Wer kennt es nicht: Alleine am Feldrand stehen, Dein Hund rennt im Schweinsgalopp hinter einem Hasen her und ist taub für Dein immer schriller werdendes „Hiiiiieeeeerrrrr“!

Im Workshop „Rufst Du noch – oder stoppt er schon?“ werden wir Schwerpunktmäßig am freudigen Kontakthalten Deines Hundes, dem sicheren Rückruf und dem Aufbau eines Stopp-Signals arbeiten.
Nach diesem Workshop wirst Du das Werkzeug zur Hand haben um weiter an den Grundsteinen des Kontakthaltens, des Stoppens und des Rückrufes in Deinem Alltag zu arbeiten.

WANN? 14.05.2016
WO? Blankenburg – 51377 Leverkusen
PREIS? 29 Euro

Quelle: sky-dogs
Quelle: sky-dogs

„Hundefrisbeeseminar in Mönchengladbach

Veranstalter: sky-dogs Hundefrisbeeseminare

Hundefrisbee besteht aus weit mehr als nur dem einfachen werfen einer Frisbee. Die Impulskontrolle wird geschult, damit der Hund nicht hinter allem her-rennt was sich bewegt.

So ausgeübt kann Hundefrisbee den Jagdtrieb des Hundes auf die Wurfscheiben kanalisieren und die Bindung zwischen Mensch und Hund wird gefestigt.

WANN? 15. & 16.05.2016
WO? 41066 Mönchengladbach
PREIS? 155 Euro

 

 

Beitragsbild: Nicole Lützenkirchen (Mein Wildfang)

Rezension: „Der Mensch-Hund-Code – Selbstbewusst durch den Dschungel der Hundeszene“ von Günther Bloch/Elli Radinger

 

Sie haben es schon wieder getan!

Und das ist unser Segen!

Das neue Buch von Günther Bloch und Elli Radinger ist ein längst überfälliges Buch zu einem längst überfälligen Thema:

Orientierung im Dschungel der Hundeszene. Die Lektüre dieses Buches kann man als eine gut durchdachte Präventivmaßnahme ansehen, nicht direkt die gröbsten Fehler aus Unwissenheit zu begehen. Prävention durch Vorbereitung und durch Ausstattung mit dem nötigen Rüstzeug.

Das Konzentrat aus Erfahrung und Wissen, das uns Radinger und Bloch hier zur Verfügung stellen ist für jeden Neu- und Bereits-Hundebesitzer Balsam auf seine doch oft gestresste Seele in dem Bemühen, es seinem Hund, sich und am besten auch noch dem Hundetrainer und seiner Umwelt recht zu machen. Dazu, dass bei diesen Themen der Spaß am Lesen nicht verloren geht, trägt auch der gewohnt gehaltvolle, gut verständliche und humoristisch aufgelockerte Text im typischen Bloch-Sound maßgeblich bei.

Jeder Hundebesitzer weiß, oder lernt sehr schnell, dass er sich in einem unüberschaubaren Labyrinth von Erziehungs-Philosophien, -Methoden und -Ansichten befindet und behaupten muss. Man kann sich dort verlieren – und wieder zu sich zurückzufinden, kann mitunter Jahre dauern. Oft ist das Kind (hier der Hund) dann aber schon in den Brunnen gefallen.

 

Hier also nun endlich ein kompetenter methodenübergreifender Führer durch den Dschungel.

 

51dMQ8P3l-L._SX351_BO1,204,203,200_Bereits beim Betrachten des Covers fällt auf, dass mal wieder nur der Mensch die Schulbank drücken muss, um seinen Sozialpartner Hund verstehen zu können.

Der Hund schaut keck und wissend in die Kamera. Er kann ja auch schon alles, was er muss, um ein guter Hund zu sein. Der Hundebesitzer ist hier direkt angesprochen, sich schlau zu machen und dazu muss er sich inhaltlich mit dem Thema Hund auseinandersetzen.

So beinhalten die drei Säulen dieses Buches:

  1. Wissen über den Hund
  2. Wissen über soziales Miteinander
  3. (Gewappnet mit diesem Wissen) Erkennen von Scharlatanen und Nicht-Scharlatanen in der Dienstleistungsbranche rund um den Hund

 

Warum diese Aufteilung wirklich wichtig ist?

Wenn man sich einen Hund in sein Leben holt, sollte man sich vorher gründlich informiert haben. Informationen zu sammeln und sich Wissen über diese Spezies anzueignen sollte für jeden Ersthundebesitzer selbstverständlich sein.

Information über die Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist ebenfalls ein fundamental wichtiges Thema, welches hilft, das soziale Miteinander für alle Beteiligte erfreulich und positiv zu gestalten.

Wissen und Informiertheit rund um den Hund einerseits und vor allem die Reanimation und Stärkung des mitunter verkümmerten berühmten Bauchgefühls des Besitzers andererseits ist das große Anliegen dieses Buches.

Mit diesem Wissen aus den ersten Kapiteln gewappnet geht es dann zu einem sensiblen Thema: Zum ersten Mal schonungslos offengelegt werden Methoden und Verhalten von Scharlatanen aus der Hundebranche, die durch Bloch und Radinger in den letzten Jahren akribisch beobachtet wurden.

Zum Glück des gemeinen Hundebesitzers, der schon immer insgeheim ahnte, dass er sich in einem Haifischbecken befindet.

 

Nun also ein Guide, ein Kompass und eine Richtschnur, die uns allen helfen soll, Scharlatane zu enttarnen und uns und unsere Hunde zu schützen vor geschäftstüchtiger Inkompetenz.

 

Hierzu gibt es im Buch auch Primärliteraturverweise, durch deren Lektüre der gemeine Hundehalter bestens gewappnet ist, sich gegen Scharlatane auch inhaltlich sachlich behaupten zu können. Zum Beispiel: P. Kapeller: Verhaltensbiologie und Ethologie in der Praxis von P. Beyer.

 

Besonders das letzte Kapitel stellt noch einmal eine besondere Rückenstärkung für den Hundehalter dar, mit guten Tipps aus dem großen Erfahrungsschatz der Autoren. Sie stellen uns erprobte Strategien und einen Kompass im Umgang mit und in der Hundebranche zur Verfügung. Ausgestattet mit diesem Rüstzeug ist der Hundehalter nun bestens in der Lage, sich in der Hundebranche zurechtzufinden und zu behaupten.

 

Quelle: vvvita (fotolia.com)
Quelle: vvvita (fotolia.com)

Wenn es eine Philosophie von Günther Bloch und Elli Radinger gibt, dann wohl diese:

Raus in die Natur, zusammen mit dem Hund! Der Hund bietet uns mitunter verkopften und naturentfremdeten Menschen etwas Einmaliges an:

 

Die Natur wieder zu spüren, sie zu erkunden und uns selbst näher zu kommen – und damit letztlich auch unserem Fellnasen-Gefährten. Dies ist das eigentliche Geschenk, welches uns unser Hund macht.

 

In diesem Sinne: UNBEDINGT LESEN und UMSETZEN.

 

Und an alle Scharlatane der Hundeszene da draußen:

Seid gewarnt, der Hundehalter rüstet wissenstechnisch auf.

 

 

Du kannst das Buch direkt für 20 Euro jetzt hier (Klick) bei uns bestellen.

Samba zu Gast bei Dogs – die Show

 

 

Liebes Tagebuch,

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Heute war die goldwolf Chefetage mit mir im Zirkus!

Dogs – die Show gastiert in Köln und wir waren dabei.

Wir hatten Zugang zu den Artisten und Künstlern und den eigentlichen Stars, den Hunden!

Das Zelt ist riesig und drum herum haben die Hunde mit ihren Menschen ihr Lager aufgestellt. Nina, Marion und ich machen zusammen einen kleinen Rundgang und ich muss gestehen, ich bin ziemlich aufgeregt und neugierig, was mich hier erwartet. Von einigen Namen und Stars habe ich schon auf der Hundewiese munkeln gehört, Mica und Hummel, Vitali und Klitschko heißen die verschworenen Mensch-Hund Starteams, die auf der Bühne ihre tollen Nummern zeigen.

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Quelle: Nina Morgenstern

 

 

Ich laufe auf dem roten Teppich ins Zelt und fühle schon die verführerische Zirkusluft. Noch ist alles ruhig im großen Zelt. Wir besuchen Mica, die hier mit all ihren sechs Hunden mit auf Tour ist. Sie wohnt in einem voll ausgestatteten Wohnmobil und ihre Hunde liegen artig und entspannt auf ihren Deckchen.

Ich stelle mich ihnen erst einmal lautstark vor. Das lässt aber die Bande unbeeindruckt. Püh! Diese Diven, denke ich mir. Lediglich ein kleiner Papillon zwinkert mir immer wieder neckisch zu. Ich erwidere das Zwinkern, das mir etwas schwerfällt, bis ich Mica sagen höre, das ist Hummel, sie hat zur Zeit leider eine böse Augenentzündung, die sie blinzeln lässt.

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Ich spüre die Röte in meinem Gesicht und schaue verschämt rüber zu Hummel, die sich bereits kaputt lacht über mich.

Die anderen aus der Gruppe dösen souverän in der Sonne und warten auf ihren großen Auftritt heute Abend.

Nachdem uns Mica noch ein bisschen über ihr aufregendes Leben als Dogdancing-Künstlerin erzählt, verabschieden wir uns und spazieren weiter durch das kleine Artisten-Dorf. Mica´s Nachbarn haben einen Wohnwagen, aus dessen Inneren ohrenbetäubendes Bellen erklingt. Es ist so hoch und metallisch, dass meine Ohren summen. Plötzlich schaut das dazugehörige kleine Pinschergesicht aus der Tür und mit der gleichen hohen Stimme fragt es mich forsch, was ich hier zu suchen habe. Nur Besuch erkläre ich mich. „Mein Frauchen ist zur Show eingeladen.“

„Ahhaa!! Wenn das so ist: Herzlich Willkommen! Du musst wissen, dass sich hier manchmal krumme Vögel rumtreiben“, sagt der Pinscher in verschwörerischem Ton.

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Nina zieht mich Gott sei Dank weiter und wir erreichen einen echten, Artisten, einen aus einer echten Artistenfamilie in der vierten Generation! Darauf ist er besonders stolz und erpicht, sich durch eben dieses Prädikat von den anderen, den Hobbyartisten, zu unterscheiden.

Zusätzlich unterstreicht er das durch eine verächtlich hochgezogene Augenbraue.

Während er seinen adeligen Ursprung betont, führt er uns zu einem großen Zwinger mit prachtvollen Dalmatinern und wuscheligen Pudeln.

 

Sie machen ein Riesengetöse, als sie mich sehen und ja ich bin doch sehr beeindruckt! Ich verstecke mich hinter Ninas Beinen und kann aus sicherer Entfernung erkennen, dass der Zwinger geschlossen ist, also keiner der arroganten Super-Künstler entwischen kann. Das macht mich mutiger und ich komme aus meiner Deckung hervor.

 

„Guten Tag“, versuche ich es mit einer normalen Begrüßung. Die Dalmatiner antworten mit einer Salve russischer Beleidigungen, die ich Gott sei Dank nicht verstehe. Hochleistungssportler und Zirkusdiven, nicht gerade die nettesten Gesellen, je adeliger, desto versnobbter.

 

Quelle: Nina Morgenstern
Quelle: Nina Morgenstern

Nina plaudert noch mit dem russischen Artisten und ich schaue mich schnüffelnd um. Die Gerüche, die mich in der Nase kitzeln, reichen von staubigen parfumschweren Kostümen über Hundefutter, Pizza und Hundedüfte mit so vielen Informationen: Lampenfieber, Schweiß und Hundeshampoo, zu Stroh und …. irgendetwas Komischem. Ich kenne den Geruch, aber was ist es?

Ich folge den Geruchspartikeln, die um mich herum und auf dem Boden vor mir schwirren. Es zieht mich nach rechts und dann etwas geradeaus und …. ich hebe den Kopf und mein Blut gefriert! Ich halte die Luft an und schaue in eine riesiges Langnasengesicht mit soviel Haaren, dass es augenlos erscheint.

Erstmal brülle ich es an, sich auszuweisen, sich zu erkennen zu geben. Das bringt Nina auf den Plan, die mich ermahnend am Geschirr packt: „Samba! Das sind Ponys Herrgottnochmal, hör auf so einen Zinnober hier zu veranstalten!!“

Hüstel… achja, Pony, jetzt fällt mir das Wort auch wieder ein.

„Tstststs…..“ schnaubt es, „ein Benehmen ist das..!“

 

 

Quelle: Magnus Pomm
Quelle: Magnus Pomm

Marion und Nina entscheiden sich, erst einmal den „Ort des Grauens“ zu verlassen und in Ruhe auf die Abendvorstellung zu warten. Ich darf zur Beruhigung einen kleinen Knochen knabbern.

Marion und Nina haben noch einen alten Bekannten getroffen, Magnus Pomm, den Tierfotografen, der hier vor dem Eingang Unterwasserfotos von Hunden macht.

„Oh, das möchte ich auch von Samba haben“, höre ich Nina sagen.

Die beiden verabreden einen Termin und ich freue mich schon darauf, im kühlen Nass planschen zu dürfen.

Quelle: Magnus Pomm
Quelle: Magnus Pomm

 

Dann später beginnt die Show. Ich verrate hier nicht so viel, außer, dass es sich lohnt!

Alle Hunde geben ihr Bestes, es gibt so tolle Showeinlagen und ich bewundere die Pfotenfertigkeit und die Professionalität meiner Kollegen.

Vor allem Vitali und Klitschko sind der Brüller! Klitschko ist ein Boxer, (die Hunderasse) und er ist so stoisch und faul, dass man sich kaputtlachen muss. Er und sein Herrchen Vitali haben so viel Spaß zusammen, ob auf Bühne oder hinter der Bühne.

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Quelle: Jürgen Sandhas

Es gibt einen fliegenden Hund, der mit seinem Herrchen auf dessen Schultern bis hoch hinauf in die Kuppel des Zeltes fliegt, Dogdiving-Sprünge, ein Hund im Elefantenkostüm, Micas tanzende Hundebande und dann natürlich den Super-Artisten der vierten Generation, der mit seinen Dalmatinern, Pudeln und Ponys eine zauberhafte Nummer hat. Das Highlight ist mein Angstgegner das Pony, das zu ACDC Headbanging macht.

 

 

 

 

Quelle: Petra Geier
Quelle: Petra Geier

Also nichts wie rein in die bunte Hundewelt!

Nina und Marion jedenfalls hatten super viel Spaß und kamen inspiriert wieder aus dem Zelt.

 

Ab heute, liebe Samba, bringt Nina Dir auch solche Tricks bei, flüstert mir Marion ins Ohr.

 

Okeee…. solange ich nicht Headbangen muss….

 

 

 

 

 

Quelle: Claudia Neumann
Quelle: Claudia Neumann

Hier findet ihr alle Infos rund um die Show:

DOGS – DIE SHOW ist Europas größtes und einziges Hunde-Spektakel!
Über 60 Hunde aller Rassen und dazu 20 Darsteller, Tänzerinnen, Akrobaten bieten ein abwechslungsreiches Programm: emotionsgeladen, voller Temperament und tierisch komischer Überraschungen!
In der beindruckenden Kulisse eines Theaterzeltes gibt es eine einzigartige Darbietung aus einer Mischung von HundeSport und HundeShow, von Spannung und Comedy. Die besten Hunde-Trainerinnen, preisgekrönte Sporthunden, internationale Hundeteams, sensationelles Dogdance, rasante Frisbee-Jumps, Dog-Diving, Hütehunden im Einsatz, Trickhunden und vielen anderen Highlights werden in der zweistündigen Show geboten.
Verpackt in einer gefühlvolle Story, unterlegt mit mitreissender Musik kann man in einer wahnsinnigen Inszenierung in die Welt der Hunde abtauchen.

www.dogs-show.de

Tickets

Dogs

Das Günther Bloch Special

Quelle: Ulla Bergob
Quelle: Ulla Bergob

Woher kommt Ihre tiefe Leidenschaft für diese oft so missverstandene Tierart?

Yep! Aus meiner Kindheit. Und aus meiner tiefen Verbundenheit zur Natur, zu Flora und Fauna. Ich kämpfe nicht nur für Wolf oder Hund. Ich kämpfe auch für Grizzlies, Raben, Kojoten, bzw. für den kanadischen Regenwald in B.C. mit seinen weißen „Spirit Bears“, Küstenwölfen, Seeotter u.s.w.

Meine Prägungsphase war Grzimek: „Guten Abend, meine lieben Freunde“.

Und abseits dieses Themas logischerweise Loriot: „Herr Müller-Lüdenscheid – lassen Sie sofort die Ente zu Wasser“.

 

 

Worunter leiden Haushunde/Familienhunde Ihrer Meinung nach am meisten?

An nervigen Menschen, die sie nicht Hund sein lassen wollen und ständig an ihnen herum manipulieren müssen, weil sie doch „ach so hilflos, zerbrechlich und gestresst sind“. Auf kanadisch: „Ridiculous“.

Welche Eigenschaft des Menschen stört Sie im Hinblick auf Hundehaltung am meisten?

Dass sie vorgeben zu wissen, was Hunde „glücklich macht“. „Glück ist keine Definition“, sagt Prof. Coppinger, „Drogen machen auch glücklich“. Ich behaupte seit Langem, dass der Mensch immer natur-entfremdeter wird. Darunter leiden Hunde. Immer häufiger. Leider.

 

Welche Forschungsrichtung ist Ihr nächstes Ziel?

Wir machen hier noch zwei Jahren Freilandforschung an Wölfen. Dann danke ich ab. Ohne Wenn und Aber. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die nicht aufhören können oder womöglich krampfhaft weiter referieren, vor nur noch ein paar Leuten.

Karin und ich leben in Canada. Bewusst.

Wir werden in den Yukon reisen, Richtung Arktis, wir werden Orkas gucken gehen und Adler im Sturzflug auf unsere hauseigenen Erdhörnchen beobachten und und und …

 

 

Welches Thema wird Ihrer Meinung nach noch zu oft vernachlässigt?

Dass so genannte „Tea Cup Dogs“ größtenteils nicht sozialisierbar sind. Man sollte sie verbieten mit der Begründung: Dinge, die die Welt nicht braucht. So wie Paris Hilton.

 

Quelle: http://rockymountainholidays.com/canmore-information.html
Quelle: Rockymountainholidays.com

Welche Frage würden Sie sich gern mal selber stellen und beantworten?

Ob die „moderne Gesellschaft“, die für jeden End68-er eine gruselige Entwicklung ist, in hundert Jahren noch existiert auf unserem immer noch wunderschönen Planeten Erde. Aber wir schaffen es schon als menschliche „Überflieger“, alles was schön ist, kaputt zu machen.

Deshalb haben Karin und ich uns ein Traumhaus gekauft, mit Riesengrundstück, in der kanadischen Prärie am Rande der Rocky Mountains mit Endlosblick. Was will man mehr. Da haben sich über 40 Jahre harte Arbeit doch gelohnt. Fragen Sie mal unsere Hunde. Die finden so viel Landleben und Freiheit einfach nur super.

 Lieber Günther,

das gesamte goldwolf-Rudel schickt kölsche Grüße nach Kanada!! Und dankt für Ihre Zeit! Nina Morgenstern

Günther: You´re welcome!!   Have a nice day – wie Jon Bon Jovi so schön singt.
Titelbild von Peter A. Dettling